

Was geschieht in einer Familienaufstellung?
Ein/e TeilnehmerIn stellt die Herkunftsfamilie oder die jetzige Familie im Raum auf, wobei andere TeilnehmerInnen die Familienmitglieder vertreten. Die Position der Stellvertreter zueinander und im Raum deckt Gefühle und Konflikte auf. Im Kontakt der Personen zueinander zeigen sich die Quellen unbewusster Verstrickungen im familiären Bindungssystem. Indem diese Quellen erkannt werden, können sie ihre unheilvolle Wirkung verlieren. Die familiären Traumen können zur Ruhe kommen. Gemeinsam wird nach einer guten Lösung aus den krank machenden und verwirrenden seelischen Bindungen gesucht – ein inneres Bild, das über die Aufstellung hinaus wirkt. Wie jede grundlegende Veränderung braucht dies Zeit und Geduld; weitere Aufstellungen zu einem späteren Zeitpunkt können diesen Weg vertiefend unterstützen.
Wie wird gearbeitet?
Ich arbeite mit relativ kleinen Gruppen, damit wir für jede Familienaufstellung genügend Zeit haben. Vor- und Nachgespräche sind sinnvoll. Eine begleitende Therapie ist manchmal notwendig. Menschen, die diese Arbeit erst einmal kennenlernen oder Freunde und Angehörige begleiten möchten, können als teilnehmende Beobachter mitmachen, ohne selbst aufzustellen.
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Was ist das Ziel einer Familienaufstellung